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LEHRTE IM UMBAU [Allgemein] [Einfahrt Lehrte-Ost] [Berlin Hbf - Lehrter Bahnhof] Die Stadt Lehrte ist bekannt seit der ersten Ost-West-Bahnverbindung im Jahr 1843. Damals führte die Eisenbahn von Berlin nach Hannover zunächst nur bis Lehrte. Seitdem war es stets der Eisenbahnknotenpunkt, der Lehrtes Stadtbild prägte und entwickelte. Lesen Sie hier die wichtigsten Meilensteine der Geschichte und genießen Sie die historischen Fotos bzw. Skizzen. Einfahrt Lehrte-Ost Vor allem in Lehrtes Osten ist in den letzten Jahrzehnten viel verändert wurden. Seit 1986 führt die Strecke Hannover-Lehrte-Hildesheim nicht mehr durch die "Südstadt", sondern nimmt einen großen Bogen um Lehrte, um schließlich parallel zur Einfahrt aus Wolfsburg/Braunschweig den Bahnhof zu erreichen. Seit 2004 gestaltet die Bahn die komplette Osttrasse um. Dieses gigantische Bauvorhaben ist auf Grund des Projektes "Durchfahrung Lehrte" seit längerem notwendig. Fotos aus Lehrtes Osten (Gewerbegebiet Everner Str./Osttangente/Fa. Treude - Mai 2005) Verkehrsprojekt "Deutsche Einheit - Nr. 4 Durchfahrung Lehrte, 3. Baustufe"
Das Bauprojekt löst Engpässe im Streckenknoten. Die Durchfahrtsgeschwindigkeit im Bahnhof Lehrte wird sich durch die Baumaßnahmen verdoppeln.Das VDE Projekt 4 Hannover - Berlin ist Bestandteil des Bundesverkehrswegeplanes und des Bedarfsplanes zum Schienenwegeausbaugesetz. Das Verkehrsprojekt ist Teil der Entwicklung eines europäischen Hochgeschwindigkeitsnetzes. Das Projekt "Durchfahrung Lehrte", 3. Baustufe führt zu einer Entmischung der Verkehrsströme durch höhenfreie Ausbildung der Kreuzungen zwischen Personen- und Güterverkehr Richtung Berlin und mit den Strecken Hannover - Braunschweig und Lehrte - Hildesheim. Die maximale Durchfahrgeschwindigkeit im Bahnhof Lehrte erhöht sich von 60 km/h auf 120 km/h. Der Baubeginn war im Frühjahr 2004. Die Bauzeit beträgt ca. 4 Jahre. Weitere Informationen zur Neu- bzw. Ausbaustrecke Berlin-Hannover finden Sie in der offiziellen Broschüre der Deutschen Bahn. Berlin Hbf - Lehrter Bahnhof Geschichtlicher Rückblick Im Jahre 1912 hatte Berlin sechs große Endbahnhöfe: den Schlesischen Bahnhof, den Görlitzer Bahnhof, den Potsdamer Bahnhof, den Lehrter Bahnhof, den Stettiner Bahnhof und den Anhalter Bahnhof. Der Lehrter Bahnhof wurde 1869 bis 1871 für die Bahn von Berlin nach dem hannoverschen Lehrte gebaut. Als 1884 der benachbarte Hamburger Bahnhof geschlossen wurde, starteten auch die Züge nach Hamburg, Bremen und Bremerhaven vom Lehrter Bahnhof. Auf dem Spreewiesen-Gelände westlich des Humboldthafens sowie auf dem Moabiter Werder entstanden umfangreiche Anlagen für den Personen- und Güterverkehr. Mit der Teilung Deutschlands verlor er an Bedeutung: Seit 1948 war Berlin-Friedrichstraße Ausgangs- und Endpunkt der Fernzüge im Interzonen-Verkehr, 1952 wurde der Verkehr zum Lehrter Bahnhof gänzlich eingestellt. Die Ruine des einstigen Prachtbaus wurde 1959 gesprengt. Jahrzehntelang erinnerte nur noch der Name der nahegelegenen S-Bahnstation „Lehrter Stadtbahnhof“ an den einstigen Fernbahnhof im Herzen Berlins. Der Lehrter Stadtbahnhof wurde 2002 abgebrochen. Er wich der letzten großen Baugrube für den neuen Hauptbahnhof. Weitere Informationen zum Lehrter Bahnhof finden Sie in der offiziellen Broschüre der Deutschen Bahn. |
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